Erlösung

Erlösung

Ich bat Gott um die Erlösung ihrer Seele und durfte erkennen, dass nur sie sich selbst erlösen kann.

Sie selbst ist es, die diese Zeit noch braucht und sie selbst ist es, die sie sich nimmt.
Sie ist es, die entscheidet wann sie bereit zum gehen ist, den der freie Wille sieht dies so vor.

Ich steh auf der anderen Seite, dachte mit dem Verstand.
Erkannte einen Schmerz, sah jedoch nicht, dass es mein eigener war.
Dieser Schmerz war es, der um diese Erlösung bat.
Mein Gefühl war es, welches ich empfand und glaubte, sie würde leiden..

Das Herz jedoch wusste die ganze Zeit über, sie geht erst, wenn sie zum gehen bereit ist.

Wenn wir also um Erlösung bitten, dann sollten wir in uns selbst schauen.. was all das mit uns macht.

@MariaKoe

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“Das ist das Ende, sagt die Raupe, das ist der Anfang sagt der Schmetterling.

“Das ist das Ende sagt die Raupe, das ist der Anfang sagt der Schmetterling.”

Wenn eine Seele sich entscheidet zu gehen, dann nur weil sie hier auf Erden mit all ihren Aufgaben fertig ist.
Es gibt unterschiedlichste Arten wie sie diese Welt verlassen kann, aber immer nur wenn sie dazu bereit ist.
Keine Seele geht, ohne das ihre Zeit gekommen ist.

Wenn es an der Zeit ist zu gehen, dann bereitet sie sich auf ihre Reise vor.
Sie versteht ohne den Verstand zu gebrauchen. Sie fürchtet sich nicht, denn sie ist darauf vorbereitet.

Dennoch kann sie nicht immer einfach loslassen. Manchmal sind es die letzten Wünsche die sie hier noch fest halten.
Eine letzte Aufgabe, mit der sie sich verabschieden kann.
Sie braucht das Gefühl, dass alles gut ist und sie gehen darf.

Erst wenn es stimmig ist und sie loslässt, macht sie sich auf ihrem letzten Weg.

Doch….

In dieser Woche habe ich persönlich zum ersten Mal Erfahrungen zu diesem Thema gemacht.

Ein Mensch stirbt meist so, wie er gelebt hat.. still ruhig, schnell oder unruhig, quälend, lange..

Meine Schwiegermutter quält sich so wie sie gelebt hat.
Sie hatte sich nach einem hartem langem Leben entscheiden zu gehen, doch wagt den letzten Schritt nicht.
Etwas oder jemand hält sie fest. Sie kann erst gehen, wenn jeder loslässt und sie von diesem Prozess erlöst.

In ihrem Leben hat sie viel Leid erfahren müssen und doch war Aufgeben keine Option für sie.
Verschiedene Krankheiten haben sie zum Schluss trotzdem dazu gezwungen.

So hat auch ihre Seele entscheiden das die Zeit hier vorüber ist.

Am Dienstag hiess es, dass sie in den nächsten zwei Tagen sterben wird.
Doch etwas hält sie dennoch fest.

Ihr Lebensgefährte kann mit seinem Schmerz nicht klar kommen, er realisiert nicht, dass sie gehen muss.

Er schwankt zwischen Hoffnung und Wut. Zwischen sich und ihr gut zu reden, dass alles wieder gut wird “wird schon wieder” und enorme Wut.
Wut auf jeden und alles. Wut, auf sie und sich selbst. Wut, die seine Trauer und Angst ausdrückt.

Vom Typ her ist er oft taktlos, erkennt nicht immer in welche Situation er sich befindet und stößt somit immer wieder Anderen vor den Kopf.

In so einer Situation in der jeder versucht mit diesem Prozess umzugehen, ist es schwer gekränkte Egos einzufangen, wenn sie selbst nicht erkennen, das sie dabei hilfe brauchen.

So kann es passieren, dass ein Krieg der Egos genau das verhindert, welches sich jeder für den Sterbenden wünscht.
Nämlich eine friedliche und würdevolle Reise für sie.

In diesem Fall heisst es, auch wenn sie loslässt und bereit zum gehen ist, kann sie nicht gehen, weil sie nicht losgelassen wird.

Erst wenn alle Egos begreifen, dass sie loslassen müssen, kann sie in Frieden ihre Reise zu Ende gehen.

@MariaKoe

Tod – wie geht ihr damit um, bzw. wie versteht ihr ihn?

TOD – wie geht ihr damit um, bzw. wie versteht ihr ihn?

Heute hab ich die schönste Erklärung darüber gehört. Dies gibt mir Kraft und Trost. ❤

– Aus meiner privaten Situation heraus bat ich einen meiner vertrautesten Freunde mir dabei zu helfen TOD zu verstehen.
Er sagte ihm fehlen die tröstenden Worte, doch tröstete mich mit diesem Gespräch sehr.

Er sagte der Tod sei nichts wovor wir Angst haben müssten. Es ist einfach nur ein nächster Schritt.
Das menschliche Leben endet zwar aber im Vergleich zu dem was es noch gibt, ist es ein winziger Moment.

Als Mensch haben wie unsere Erfahrungen und wenn der Tod uns begegnet, dann weil wir hier fertig sind.

Das wir bzw. als Angehörige Leid und Schmerz empfinden ist normal und wichtig.
Doch es ist das Ego welches leidet.
Das was daran festhalten möchte und nicht loslassen kann.
Das Ego welches Verlust und Trennungen spürt wie bei einer beendeten Beziehung, die nicht ganz sauber ablief.
Wir stehen da und verlieren, so das Ego… dabei ist Tod ein Erlösender Zustand.
Einer der uns zu einem Ort bringt, an dem es uns gut geht. An dem wir nichts zu befürchten haben.
Ein Ort an dem wir ruhen. Fast wie im langen Schlaf.
Dort begegnen wir den Seelen wieder und treffen auf einander.

Bis wir dann gemeinsam vor Gott stehen und uns mit den menschliche Erfahrungen vor ihm zeigen.

@MariaKoe

Ich trage die Welt in meinem Herzen

Ich trage die Welt in meinen Herzen

Wir begegnen einander nie zufällig.
Wir begegnen uns, immer mit einer bestimmten Aufgabe.

Und wenn wir es zulassen, dass ein Anderer in uns ( Spiegel ) rein blickt, erkennen wir uns im anderen wieder.
Ja, ich erkenne mich in dir und erkenne dich in mir.
Es fühlt sich vertraut und heimisch an und manches davon ängstigt mich.

Die Gefühle, die wir Menschen in einander auslösen können, haben verschiedene Wellen. Mal sind sie intensiv und manchmal kaum merklich.
Doch ganz gleich welche Bedeutung sie haben, es ist die Verbindung zwischen unseren Herzen.

Wir leben meist neben einander und doch sind wir wichtig für einander.
Mal begleiten wir uns ewig und mal nur für kurze Phasen.
Doch immer hat es einen besonderen Zweck. Es ist die Möglichkeit zu wachsen.
Die Möglichkeit Altes los zu lassen und sich auf Neues vorzubereiten.
Wir sind Wegbegleiter und immer Helfer, ganz gleich, ob es sich gut oder schlecht anfühlt.

Eines Tages werden wir Menschen lernen, dass Liebe nicht nur auf eine Weise zu geben und zu empfangen geht, sondern das ALLES Liebe ist.

Wir lösen im Anderen Gefühle und geben dem die Chance, sich in uns selbst zu erkennen.
In diesem Spiegel erkennen wir immer nur das, was uns selbst bekannt ist und das was wir selbst sind.

@MariaKoe

Es gibt noch so viel mehr als das..

Es gibt noch so viel mehr als das…

Ganz gleich wie viel wir wissen, immer danach handeln, gelingt den meisten von uns auch nicht 100% ig.
Und ich steh dazu, ich liebe auch diese verletzte, unperfekte Seite an mir..
Die so manches mal überfordert ist von dem was Innen und Aussen geschieht.

Ich bin eine Seele, die menschliche Erfahrungen macht.
Und dazu gehört es auch mal zu fühlen /denken, sich zu trauen / zu zweifeln, sich zu bewegen /stehen zu bleiben, an sich zu glauben und alles anzuzweifeln…

Doch ‘am Ende des ganzen Tages’, kann ich beruhigt sein und sagen. Ja, ich habe das Leben gespürt!
Habe mich davon formen lassen, bin rumgeirrt, mich verloren und wieder gefunden..
Ich habe es gelebt mit all seinen schönen und auch den schlechten Seiten.

Ja, dass Leben ist das, was ich daraus mache, und auch wenn sich mein Universum um mich dreht, es gibt noch viel mehr da Draussen.

Alles ist verbunden und gehört zusammen, dazu gehört dann aber auch ALLES, nicht nur das was sich gut anfühlt.

Ich weiss, ich werde noch einige Male verzagen und auch immer wieder an den einfachsten Aufgaben scheitern.
Ich werde hinfallen und keinen Ausweg mehr sehen, obwohl ich gute Sucht haben müsste…

Doch genauso, weiss ich auch, dass ich immer wieder aufstehen werde und meinen Weg gehen kann.
Mutig, liebevoll, mit einen offenem Herzen stelle ich mich dem Leben, denn zum aufgeben bin ich nicht geboren.

Ich ruhe mich aus und mache dann wieder weiter.
Es gibt noch vieles mehr als das zu entdecken und ich darf noch viele viele Erfahrungen sammeln. Ich muss nicht jetzt perfekt sein, bin noch nicht am Ende.
Die Welt gibt mir so vieles, ich bin ein Teil von ihr, darum lebe ich so wie es mir gefällt und geb ihr ein Teil von mir zurück.

@MariaKoe

Immer mehr sehne ich mich nach der göttlichen Stille

Immer mehr sehne ich mich nach der göttlichen Stille

Vielleicht bin ich noch verrückter geworden.. Bin auf einem falschen Weg oder sonst was…
Aber sich alles schön zu reden ist, auch nicht die Lösung.
Natürlich sag ich nicht, dass die Welt nur so schlecht und grausam ist… Doch zur Zeit steh ich in der Mitte.. Schaue nach links und nach rechts, nach oben und nach unten..

Und wenn ich die Menschheit um mich herum sehe… Versteh ich meine Traurigkeit zum Teil.
Sie ist nicht schlecht, sie zeigt mir einfach nur etwas auf…

Wir Menschen werden geboren, erzogen.. Geprägt durch unsere Erfahrungen und durch dem was wir lernen.

Niemals würde ich behaupten, dass das was ich sage richtig und die Wahrheit für alle ist. Wenn ich könnte, würde ich sogar bei jedem Satz von mir sagen / schreiben.. Dass dies nur meine jetzigen Gedanken und Gefühle sind. Nicht die Wahrheit für jederman, nicht die Norm.
Wenn ich Menschen beobachte, seh ich die.. Die einfach sich anpassen, funktionieren und nichts hinterfragen.
Die, die ihr Leben gut finden, so wie alles ist..
Ich seh Menschen, die sich beugen und anderen die Schuld geben, für ein Leben was sie nicht möchten.
Es gibt Menschen, die davor weglaufen obwohl sie wissen, da gibt es noch mehr zu entdecken, als sie bislang wissen.
Menschen, die langsam aufwachen, spüren dass ihr Gefühl etwas anderes sagt als das was ihre ‘Realität’ ihnen zeigt.
Es gibt die Kämpfer, die sich diesem System was erschaffen wurde nicht beugem möchten, weil sie Gebrauch von ihrem Recht als freies Wesen nehmen möchten.
Es gibt die Träumer, die nur das schöne sehen möchten, zum Teil weil sie sogar Angst vor sich selbst haben.
Es gibt die, die glauben, sie hätten schon alles verstanden…….
Die Liste kann noch ewig lang werden…

Doch was ich eigentlich sagen möchte ist, dass wir alle einfach nur nach einem Weg suchen in diesem Leben zu recht zu kommen.

Schon als Kind verstand ich, dass der Mensch Hoffnung braucht um an etwas zu glauben, damit er eine Richtlinie im Leben hat.
Wir glauben an Gott, wir glauben an verschieden Lehren.
Doch NIEMAND kennt die tatsächliche Wahrheit die für jeden zutrifft.
Und doch bilden wir uns dieses ein.

Es ist traurig für mich, uns Menschen zu betrachten.
Wie egoistisch, selbstverliebt, feige, tatenlos und manipulierbar wir sind.
Wir zerstören diese Welt, nehmen uns wichtiger als alles andere und glauben wir haben das Leben verstanden.
Dabei wissen wir gar nichts….

Wir feinden uns an, anstatt andere sein zu lassen, sie nicht zu korrigieren, belehren, verspotten, nieder zu machen, auszubeuten, zu unterdrücken, zu verurteilen und Richter über anderes Leben zu sein.
Der Mensch… der Menschen hat nichts verstanden.
Während das Tier nach den Regeln der Natur lebt. Darin gehts um Instinkte, Gemeinschaft, Liebe, einfach nur SEIN. Das was dem Menschen oftmls fehlt.
….

@MariaKoe

Ich bin eine Sklavin

Ich bin eine Sklavin 
Ich bin eine Sklavin meiner eigenen Selbst. Gefangen von meinen Gedanken und Gefühlen, Muster und Verstrickungen. Ich lebe in einer Welt erschaffen von mir selbst und suche nach einem Weg damit umzugehen.
Mein Leben lang habe ich versucht mich selbst zu verstehen, ich war mir fremd und distanziert. Ein Rätsel, bei dem ich keine Lösungen vermutete. 
Meine Kindheit war verstörend, dunkel und kalt.  Wenn ich grad daran zurück denke, seh ich das kleinen Mädchen, was ich einmal war. Vor mir sitzend, nackt und schutzlos. Die Beine angewinkelt, mit den Armen umschlungen. Den Kopf gesenkt, einsam und traurig. 

Sie fühlt sich falsch hier an diesem Ort.
Wenn ich sie so sehe entsteht Unruhe in mir. Dann erkenne ich wie weit ich noch bin von Selbstliebe und Annahme. 
In den letzten 1-2 Jahren habe ich sehr viel gelernt und bin zur Selbstheilung gekommen. Doch der Weg ist noch ewig lang. 
Als ich diese Reise begann, fühlte ich mich gepuscht von dieser positiven Welt.

Bin eingetaucht in der Spiritualität. Habe viel Schmerz gespürt, weil ich mich erkennen durfte.

Doch ich habe auch gelernt mich dem Guten zu zuwenden. “Allem was du Beachtung gibt, wird durch dich erschaffen.”

Oh ja! Das fühlt sich gut und einfach an.

Und es ist so…. Wenn man sich Selbst gefunden hat. Doch davon bin ich weit entfernt. 
In den letzen Monaten haben sich immer mehr Schatten Seiten in der Außenwelt gezeigt. Ich dachte als Test wie gestärkt ich bin.

Ich war traurig, wütend, fiel hin und stand wieder auf…ein schönes hin und her Spiel…doch es machte mich auch müde. 
Irgendwann begann ich mehr dahinter zu schauen, find an das was sich gut anfühlt zu hinterfragen.

Ich schaute hier, schaute da… 

Erkannte vieles, doch so manches verwirrte mich um so mehr. 
Unruhe kam auf und egal wie sehr ich versuchte damit umzugehen.. Sie bleibt. 

Trauer, Wut, Schmerz, Enttäuschung. Frust.

So vieles zeigt sich mir..

Wo kommt es her? Von der Welt da Draussen?  Ja, auch… Doch die Welt da draussen ist der Spiegel zu meinem Inneren. 

Heute, heute seh ich es ganz klar. 
So viele Gedanken und Gefühle die wie ein Wirbelsturm mich aufzuwecken versuchen. 

Jetzt kenne ich meine Wahrheit.

Ich dachte ich bin weiter als ich es tatsächlich bin.. 

Doch hier kann ich nun ansetzen.

Den Schmerz und alles was zu mir gehört nehme ich dankend an.

Es ist ein Geschenk, denn ohne dies wäre mir nicht bewusst dass das Kind in mir schreit,  weint, wütend und entäuscht ist.

Sie möchte gesehen werde. Sie möchte geliebt sein. Nicht oberflächlich, sondern tief aus dem Herzen. Mit der ganzen Liebe die ich hab. 
Die letzen Wochen, fehlte mir Zeit… Hin und her hetzen. Funktionieren. Nach Antworten suchen, zu verstehen versuchen. Fühlen, denken.. Ich kam nicht zu Ruh. 

Nichts fühlte sich gut oder richtig an.
Am Ende des Tages war ich müde und erschöpft. Traurig. Denn ein weiterer Tag verging und ich erkannte mich immer noch nicht.

Ich blickte hinaus, glaubte zu wissen woher es kommt. Doch ich wurde getäuscht von mir selbst. 
Gut / Böse, Hell / Dunkel, Gott /Satan, Liebe /Schmerz…alles was ich zu wissen  versuchte lenkt mich davon ab, mir selbst Gutes zu tun. Mich zu sehen, zu lieben, anzunehmen und zu heilen. 
Nein, ich versteh das Leben noch lange nicht!

Nein, ich möchte mich nicht entscheiden welcher Seite ich in meinem Leben mehr Aufmerksamkeit gebe! 

Nein, ich möchte nicht nur das eine sehen und die Augen vor dem anderen verschliessen. 

ALLES, einfach alles ist in mir und um mich herum und ein Teil des Lebens. 
Nun darf es weiter gehen und ich muss nicht einmal die Richtung wissen, solange ich mir bewusst mache, dass ich eine Seele bin, die menschliche Erfahrungen macht. 
Ich möchte das kleine Mädchen in mir, liebevoll in den Arm nehmen, ihr zuhören und ihr sagen dass ich sie liebe und verstehe. 

Ich möchte mir Zeit nehmen, um jede meiner Seiten zu entdecken.

Nur dann kann ich heilen und weiter kommen im Leben.

Ausbrechen aus dem Käfig, der mich zu lange gefangen hielt.

Ich möchte und werde heilen und ein glückliches Leben leben. 
@MariaKoe

Mein Weg zur Selbstliebe 


Hmm… Ich möchte euch gern ein wenig über mich erzählen, doch meist ist der Anfang so schwer.. 

Aber um die Frage zu beantworten, wie ich zur Selbstliebe kam beginne ich einfach.. 
Wie bei so vielen Menschen war auch mein Schicksal nicht einfach. 

In meiner Kindheit habe ich unmögliches ertragen müssen ( ich möchte deshalb nicht näher darauf eingehen, weil viele davon getriggert werden würden und das möchte vermeiden..), aber auch ich habe Dinge erlebt,  die kein Mensch geschweige denn ein Kind erleben sollte.
Damals wusste ich zwar dass all das nicht richtig ist, doch ich traute meinem Gefühl nicht. Ich kannte es nicht anders, also woher sollte ich wissen was richtig und falsch, was gut und böse ist…

Und was wäre ich für ein Mensch, was für eine Tochter wäre ich, würde ich glauben dass mein Zuhause der gefährlichste Ort für mich ist… Sie haben mich doch lieb und beschützen mich, tun alles dass es mir gut geht…. oder etwa nicht?! 
Jahre vergingen und ich wuchs heran, ein ruhiges zufriedenes Mädchen, dass immer lacht.

Das Leben ist schön mit all seinen Seiten, das Leben ist etwas das ich nicht beeinflussen konnte.
Mit 19 zog ich aus, ganz weit weg von Daheim. Allein und voller Sorge, ob ich für dieses Leben überhaupt bereit bin?! 
Erst als ich allein war, merkte ich die Stille um mich herum, doch in mir schrieben die Dämonen so laut wie noch nie.
Nun wurden mir die Unterscheide bewusst im Vergleich zu anderen Menschen, all das was ich ausgeblendet hatte, kam nun hervor und malte mir mein Bild der Realität. 
Ich brach zusammen und kam in einer Klinik  für Psychosomatik. Ging dann regelmässig zum Therapeuten und nahm über Jahre Tabletten.

Jeder der meine Geschichte hörte war entsetzt und fragte immer wieder wieso ich sie alle nicht hasste..

Ich konnte nicht, es war kein Hass in mir. 

Ich habe mich noch nie schuldig gefühlt für all das was geschehen war.

Ich hatte sogar Verständnis, Güte und Liebe für jeden, doch für mich hatte ich all das nicht. 

Das waren meine Erfahrung, das hatte ich so gelernt. 
Ich liebte und liebe die Menschen und habe diesen Funke der mich immer strahlen liess nie verloren.

Ich bin anders, das war das Gefühl dass ich mein Leben lang hatte und habe.

Ich bin komisch, labil, etwas dass ich an mir immer hasste.
Die Jahre vergingen und ich lernte auch andere zu hassen. Ich gab ihnen die Schuld für alles was wat und habe mich damit abgefunden, dass mein Leben nun mal so aussieht wie es war. 
Horror Kindheit, nicht liebenswert und unfähig zum Leben. Ich verdiene es nicht. Bitte lieber Gott, erlöse mich… Diese Gedanken schickte ich schon so oft gen Himmel… 
Aber ich leben, liebe, verzeihe, vertraue, träume, und bin voller Energie.. Nicht immer, aber immer wieder. So oft dachte ich, ich sei nun gefallen und bleibe liegen aber im nächsten Moment stand ich wieder auf und lächelte, war bereit für das Leben. 
Jahre vergingen und ich wurde älter, vielleicht sogar reifer.. Doch die Welt hab ich immernoch nicht verstanden. Menschen verletzen einander, sie hassen und morden… Ich versteh sovieles nicht.. Dachte ich, denn ich war immer noch anders. Handelte und dachte anders als die viele andere.. 
Irgendwann war es soweit und ich wollte nicht so weiter leben, ich wusste es gibt mehr als das und es fühlte sich so an als wäre ich bereit dafür. 
Ich wurde Mama und somit neu geboren. Sie schenkte mir all das was ich davor vermisst hatte. Sie lehrte mich mir zu vertrauen und für sie und mich einzustehen. Das tat ich.. Und wurde erwachsen.

Ich bin meiner Meinung nach mehr Kind als Erwachsene, aber auch erwachsener als viele andere. Ich habe eine eigen Sichtweise und das wird immer so bleiben. 
Die Dämonen, die lauten Kritiker in mir, sie wurde etwas leiser.. Und ein Gefühl eine Stimme meldete sich..

Etwas das mir schon immer vertraut vorkam.. Ich soll meine Geschichte teilen, denn ich könne helfen. ICH!?! Wer soll sich dafür interessieren?! Es gibt unzählige Geschichten wie diese…

Doch das Gefühl begleitete mich über Jahre, es wurde lauter und lauter, fast schon wie ein Drang. 
So suchte ich nach Möglichkeit, und kam zur Spiritualität.

Der erste Kontakt, es fühlte sich wie zuhause an. Ich habe meine Lebensgeschichte geteilt und habe im letzten Jahr sehr viel gelernt, doch am meisten mich selbst erkannt und zu lieben gelernt.

Ich habe meine Geschichte geteilt und folgte meiner Intuition. Selbstliebe fand ich weil ich lernte mich so zu nehmen wie ich mit, mit allem was mich ausmacht. Ich lernte meine Sensibilität lieben und erlaube mir einfach zu sein. Ohne Angst und ohne Urteil. Ich Bin – alles und noch mehr – das ist Selbstliebe.
©MariaKoe

Ich habe mich gefragt.. 


Ich habe mich gefragt wieso andere ( fremde ) Menschen uns aufregen und verletzen können? Wieso gelingt es ihnen unseren Seelenfrieden zu stören?
Ein Streit, eine Diskussion einige Unstimmigkeiten entstehen in Situation in der wir selbst unausgeglichen, gestresst, verletzt und im Ego sind.

Wir Menschen sagen Dinge, die verletzend sind, weil wir auf Recht beharren und weil wir uns nicht die Mühe machen wollen, den anderen zu verstehen. Oftmals piekst der andere in einer Wunder die noch nicht geheilt ist. Wir regen uns über Dinge auf, die im Grunde nur unser Wohlbefinden beeinflussen. Dieses impulsive Durcheinander hat wenig mit dem anderen zu tun, sondern mit uns selbst. Denn während wir das negative Gefühle nicht so schnell loswerden, lebt unser gegenüber entspannt und unbedacht weiter. Ja, vielleicht treffen wir ihn in dem Moment mit unseren Worte, aber was genau haben wir davon? 

Meiner Meinung nach GAR NICHTS. 
Doch wieso sind wir gekränkt durch Bemerkung von Menschen die uns nicht kennen?! Wieso kritisieren wir sie, ohne sie zu kennen? 
Kann es nicht sein, dass der Mensch all das erstmal ablehnt wenn er selbst nicht ist. Jemand der stets pünklich ist, stört es wenn er auf andere warten muss, die von Pünktlichkeit nichts halten. Jemand der auf andere eingeht, wird getriggert durch jemanden den er als unsensibel wahrnimmt. Jemand der versteht, das die Welt mehr zu bieten hat, ist von Oberflächlichkeit genervt…… Aber warum?! 

Ich glaube es ist so weil der Mensch seine eigene Sicht begrenzt. Er sieht ganz oft nur das was in dem Moment ist und vergisst dass in einem anderen Moment, der Gegenspieler auch anders sein könnte. Der Mensch macht sich oft nicht die Mühe zu hinterfragen, weil er glaubt, er hätte alles durchschaut. 

Ich sage, es ist in Ordnung für mich sich auch über all das aufzuregen, wenn das Gefühl aufkommt, doch ich versuche eher zu verstehen bevor ich urteile. 
Wir Menschen haben noch viel zu lernen, und wissen im Grunde gar nichts. Denn jede Situation ist anders und es gibt viele Faktoren wieso etwas ist wie es ist. Wir dürfen lernen dass der Mensch mehr zu bieten hat, als das was wir im JETZT sehen können. 
©MariaKoe

Lerne deinem Gefühl zu trauen


Lerne deinem Gefühl zu trauen.
Das hab ich auch lernen müssen. Vor mehr als 10 Jahren glaubte ich, ich sei überhaupt nicht lebensfähig. Ich hörte von allen Seiten, wie furchtbar doch mein Leben ist, wie arm ich doch sei und dass ich krank bin, depressiv, instabil………tja, und wenn ich mich fremd in dieser Welt fühle, vieles noch nicht so begreife und Unterschiede zu anderen sehe… Jaaa! Dann glaube ich all das.
Es ist zumindest eine Erklärung, ein Ansatz… Und so ging ich von Arzt zu Arzt, Therapie, Kliniken, Kuren… Ich hatte Hoffnung, dass ich all das überstehe und daran wachsen kann, denn ich war bereit daran zu arbeiten. 

Doch die Hoffnung schwindete, je länger ich diesen Weg ging, desto mehr verlor ich die Hoffnung “wieder gesund zu werden”.

Drum nahm ich die Tabletten, die mir verschrieben wurden, die mich benebelten, und die den anderen erlaubten mich in Schubladen zu packen.

Ärzte wissen was gut für mich ist, oder etwa nicht?! 
Auch ich habe sehr viel als Kind erlebt und all das wurde mir als Erwachsene bewusst.

Menschen zeigten mir auf, wieso ich nicht “normal” bin… 
Jahrzehnten habe ich mich damit beschäftigt und sah keine Besserung.. 

Irgendwann sagte, ich zu mir selbst “Das also ist mein Leben?! Ist das alles?!”

Ich wünschte mir ein Kind, doch ich habe diesen Wunsch als unreal angesehen. Ich wollte keinem Kind diese Zukunft bieten, eine Zukunft in der die Mutter nicht richtig funktioniert.. Was sollte das für ein Leben sein?!…  Ne, lieber kein Kind! 
Weiter Jahre vergingen, das war’s… Das ist mein Leben… 
Eines Tages beschloss ich plötzlich für mich,  dass ich die Therapie nicht fortsetzen möchte. Ich setzte alle Medikamente ab ( mit Absprache meiner Therapeutin – ich hatte eine gute. Sie war mehr wie eine Mama, als wie eine Therapeutin. Sie schwärmte über mich, damals konnte ich es nicht verstehen… Heute schon. )
Ich suchte mir nach jahrelanger Pause Arbeit und Schritt für Schritt ging ich ins Arbeitsleben zurück. Musste mich dort behaupten, funktioniert und mich beweisen.

Doch nicht den anderen, sondern mir selbst. 
Und da war er wieder, der Wunsch eine Mama zu werden. Ja, so langsam… Warum eigentlich nicht….?!

Nach zwei Jahren wurde ich schwanger und gebar eine wundervolle Tochter.

Sie ist mein Gottesgeschenk. Sie ist die Liebe. Sie ist das fehlende Stück, was mir mein Leben lang fehlte. Sie gab mir Sicherheit und lehrte mich mir selbst zu vertrauen. 

Das Leben ist schön, und, dafür bin ich dankbar.
Irgendwann bekam ich den Drang meine Lebensgeschichte mit der Welt zu teilen.

Ich wusste nicht warum, ich wollte kein Mitleid. Ich wollte keine Aufmerksamkeit und auch nicht damit berühmt werden.

Das Gefühl war eher wie eine Verpflichtung, etwas in mir sagte.. Ich könnte anderen helfen.. Und auch wenn ich das Gefühl nicht ernst nehmen wollte, es wurde immer stärker.. Also suchte ich instinktiv nach Wege dafür… Bis ich eines Tages in einer spirituellen Gruppe stolperte… Der erste Kontakt mit dieser Welt und plötzlich fühlte ich mich wohl, zuhause und angekommen.

Ich wusste auf einmal was ich tun muss und erstellte meine eigene Gruppe. Ich erzählte meine Geschichte und half anderen damit, doch am meisten half ich mir selbst. MIR ZU VERTRAUEN UND MICH ZU LIEBEN. MICH SELBST ZU ERKENNEN. 
Was ich damit sagen wollte ist, das unser Weg vorbestimmt ist. Wir müssen uns selbst vertrauen und eigene Entscheidung treffen, die Eigenverantwortung für uns zu übernehmen,  das sind wir uns selbst schuldig. 
Alles wird gut, vertrau drauf. ❤
©MariaKoe